Bidrento hat es in der Kategorie BUY, SELL & RENT ins Finale des DREA Award 2026 geschafft. Das Finale findet am 5. Oktober im Rahmen der EXPO REAL in München statt - damit präsentiert sich Bidrento auf der Bühne der größten europäischen Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur.
Im vergangenen Jahr brachte die EXPO REAL rund 42.000 Teilnehmer aus mehr als 70 Ländern und 1.742 Aussteller zusammen. Investoren, Entwickler, Immobilienbetreiber, Dienstleister und Technologieunternehmen treffen sich hier an einem Ort.
Und gerade jetzt ist Deutschland ein besonders spannender Ort für diese Diskussion.
Der deutschen Immobilienwirtschaft fehlt es nicht am Bewusstsein für Digitalisierung
Die deutsche Immobilienbranche weiß längst, dass Technologie entscheidend ist.
Die Digitalisierungsstudie 2025 von ZIA und EY zeigt, dass 90 % der Befragten KI als eine der Schlüsseltechnologien der kommenden fünf Jahre sehen, während 82 % cloudbasierte Lösungen bevorzugen.
Die interessanteren Zahlen finden sich jedoch an anderer Stelle.
79 % nennen fehlende interne Ressourcen als Hindernis für die Digitalisierung, 75 % verweisen auf eine unzureichende Datenqualität, und auch die Integration unterschiedlicher Systeme bleibt eine große Herausforderung.
Gleichzeitig suchen deutsche Immobilienunternehmen zunehmend außerhalb ihrer bestehenden IT-Landschaft nach Lösungen. 45 % arbeiten bereits mit PropTech-Unternehmen zusammen, weitere 12 % planen oder erwägen eine solche Zusammenarbeit.
Die Frage ist also längst nicht mehr, ob Immobilienunternehmen digitaler werden sollten. Die Frage ist, wie das gelingt, ohne am Ende zehn verschiedene Systeme zu haben, zwischen denen Daten weiterhin manuell übertragen werden müssen.
Genau für dieses Problem wurde Bidrento entwickelt
Ein Immobilienverwalter sollte nicht ein System für Verträge, ein zweites für Rechnungen, ein weiteres für Instandhaltung und noch eines für die Mieterkommunikation benötigen - dazu Excel-Tabellen für die Nebenkostenabrechnung und ein zusätzliches Tool, um herauszufinden, ob die Mieter tatsächlich bezahlt haben.
Bidrento verbindet diese Prozesse miteinander.
Ein Mietvertrag enthält bereits den Mieter, die Mieteinheit, Laufzeiten, Preise und Abrechnungsregeln. Auf Basis dieser Daten können Rechnungen automatisch erstellt werden. Eingehende Zahlungen können automatisch zugeordnet werden. Offene Rechnungen lassen sich nachverfolgen. Nebenkosten können verteilt und abgerechnet werden. Service- und Instandhaltungsanfragen lassen sich direkt dem richtigen Gebäude, der richtigen Einheit und dem richtigen Mieter zuordnen. Das Management erhält einen aktuellen Überblick über das gesamte Portfolio, ohne jeden Monat dieselben Informationen erneut in Excel zusammenzustellen.
Das klingt selbstverständlich. In der Praxis ist es davon aber noch weit entfernt.
Gerade in Deutschland ist das besonders relevant, denn der Fachkräftemangel erhöht den Druck auf Property- und Facility-Management-Teams zusätzlich. Laut PwC ist die Digitalisierung für 62 % der deutschen Facility-Management-Unternehmen die wichtigste Maßnahme zur Effizienzsteigerung.
Software sollte deshalb nicht einfach ein weiteres System sein, das verwaltet werden muss. Sie sollte Arbeit abnehmen.
Keine kleine lokale Insellösung. Kein schwerfälliges Legacy-System.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum Bidrento besonders gut zum deutschen Markt passt. Viele Betreiber stehen vor einer schwierigen Wahl.
Eine lokale Lösung kann einen bestimmten Prozess oder eine lokale Anforderung sehr gut abdecken, stößt aber schnell an Grenzen, wenn das Portfolio wächst, eine neue Assetklasse hinzukommt oder das Unternehmen in ein weiteres Land expandiert.
Am anderen Ende stehen große Enterprise-Plattformen mit enormem Funktionsumfang - aber oft auch mit sehr großen Implementierungsprojekten, komplexer Konfiguration und Systemen, die für Anwender im Tagesgeschäft schwer zu übernehmen sind.
Zwischen diesen beiden Extremen gibt es viel Raum. Genau dort haben wir Bidrento positioniert.
Bidrento ist eine europäische Plattform für Immobilienmanagement mit der funktionalen Tiefe, die professionelle Betreiber benötigen, und gleichzeitig flexibel genug für eine schnelle Implementierung und Anpassung - ohne dass das Softwareprojekt selbst zu einer mehrjährigen Transformation wird.
Der Vorteil von Bidrento besteht darin, das zu verbinden, was professionelle europäische Betreiber aus beiden Welten brauchen: lokale Sprache und Prozesse, starke Automatisierung, Unterstützung für unterschiedliche Immobilientypen, digitale Lösungen für Mieter, Integrationen und die Möglichkeit, Portfolios in mehreren europäischen Märkten zu betreiben.
Da Bidrento cloudbasiert ist, arbeiten Teams über Immobilien, Abteilungen und Standorte hinweg mit denselben aktuellen Informationen. Verträge, Rechnungen, Zählerstände, Zahlungen, Instandhaltung und Mieterdaten basieren auf einer zentralen Datenbasis.
Für wachsende Betreiber wird das immer wichtiger.
Mehr Einheiten sollten nicht automatisch proportional mehr Verwaltungsaufwand bedeuten. Eine neue Assetklasse sollte keinen zusätzlichen Software-Stack erfordern. Und der Eintritt in einen weiteren europäischen Markt sollte nicht bedeuten, bei der Digitalisierung wieder bei null anzufangen.
Eine Plattform für ganz unterschiedliche Immobiliensegmente
Der deutsche Markt besteht nicht nur aus einer Assetklasse - und Bidrento auch nicht.
Für Wohnimmobilien- und Build-to-Rent-Betreiber deckt die Plattform Verträge, wiederkehrende Mietrechnungen, Kautionen, Zahlungen, Nebenkostenabrechnung, Instandhaltung und Mieterkommunikation ab.
Im Bereich Studentenwohnen und PBSA können Betreiber große Mengen an Bewohnern, Verträgen, Einzügen, Rechnungen, Zusatzleistungen und Instandhaltungsprozessen verwalten und den Studierenden gleichzeitig ein digitales Mietererlebnis bieten.
Für Co-Living und Serviced Living kann dieselbe Plattform sowohl die Vermietung als auch Zusatzleistungen und die Kommunikation mit Bewohnern abbilden.
Bei Gewerbeimmobilien können Mietvertragsfristen, Indexierungen, unterschiedliche Miet- und Betriebskostenstrukturen, Kostenverteilung, Rechnungsstellung, Instandhaltung und Portfolio-Reporting gemeinsam verwaltet werden, statt in getrennten operativen Silos.
Bei Büro-, Einzelhandels-, Logistik- und Industrieportfolios ist das besonders wichtig, wenn Verträge, Gebäude, Zähler, technische Anlagen, Instandhaltung und Finanzdaten miteinander verknüpft werden müssen.
Dasselbe Prinzip funktioniert auch für Mixed-Use-Portfolios, sozialen Wohnungsbau und Self-Storage, wo Betreiber zunehmend einen einheitlichen Überblick über sehr unterschiedliche Flächen und Mieter benötigen.
Und weil Bewohner und Mieter immer internationaler werden, bietet Bidrento auch ein mehrsprachiges digitales Mietererlebnis - selbstverständlich auch auf Deutsch.
Automatisierung vor Buzzwords
Über KI in der Immobilienbranche wird derzeit sehr viel gesprochen - verständlicherweise. Dieselbe ZIA/EY-Studie zeigt, wie hoch die Erwartungen inzwischen sind.
Aber KI ist nur so gut wie die Prozesse und Daten, auf denen sie aufbaut.
Wenn Mietvertragsdaten in einem System liegen, Rechnungen in einem anderen, Instandhaltungsanfragen per E-Mail eingehen und Zahlungsinformationen in Excel stehen, löst KI das zugrunde liegende Betriebsmodell nicht.
Der erste Schritt sind strukturierte Daten und durchgängige, verknüpfte Workflows. Deshalb wirken einige der wertvollsten Automatisierungen in Bidrento auf den ersten Blick wenig spektakulär.
- Wiederkehrende Mietrechnungen automatisch erstellen.
- Zusatzleistungen automatisch abrechnen.
- Eingehende Zahlungen automatisch zuordnen.
- Überfällige Rechnungen automatisch nachverfolgen.
- Finanzdaten mit der Buchhaltung synchronisieren.
- Nebenkosten verteilen und abrechnen.
- Vertragsfristen und Indexierungen überwachen.
- Instandhaltungsprozesse erstellen und nachverfolgen.
Das sind Prozesse, die Immobilienteams jeden Tag, jede Woche und jeden Monat wiederholen. Wer die manuelle Arbeit daraus entfernt, schafft sofort messbaren Mehrwert.
Für Betreiber, die skalieren wollen, ohne die Verwaltung mitwachsen zu lassen
Für uns ist genau das letztlich der größte Vorteil.
Ein Immobilienportfolio, das von 500 auf 1.500 Einheiten wächst, sollte nicht doppelt so viel Verwaltungsaufwand erfordern.
Ein weiteres Land sollte nicht bedeuten, das gesamte Betriebsmodell neu aufzubauen.
Studentenwohnen zu einem Wohnportfolio hinzuzufügen oder Gewerbeeinheiten in ein Mixed-Use-Projekt aufzunehmen, sollte nicht automatisch ein weiteres Immobilienverwaltungssystem erfordern.
Technologie sollte es ermöglichen, dass ein Portfolio komplexer wird, ohne dass der Verwaltungsaufwand im gleichen Tempo mitwächst.
Genau das sollte moderne Immobilienverwaltungssoftware aus unserer Sicht leisten.
Und genau deshalb bedeutet uns der Einzug ins Finale des DREA Award 2026 auf der EXPO REAL so viel.
Deutschland ist einer der größten und etabliertesten Immobilienmärkte Europas. Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass der Übergang zu integrierten, datengetriebenen Immobilienprozessen noch lange nicht abgeschlossen ist.
Bidrento will Teil dieser Entwicklung sein.
Das Finale des DREA Award findet am 5. Oktober während der EXPO REAL 2026 in München statt. Die EXPO REAL selbst läuft vom 5. bis 7. Oktober 2026.
Wir sehen uns in München. 🏆